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Dass Uwe ein Herz für Tiere hat, ist ja bekannt. Jetzt übernahm er im Berliner Tierpark die Patenschaft für eine Waldschildkröte, die übrigens auf den Namen Uwe “hört”.
Die Taufurkunde
Vor der Taufe: Der noch namenlosen Schildkröte hat es schon mal geschmeckt.

Die Taufe

Auch Mitglieder des Fanclubs waren dabei.

Uwe und sein Schützling “Uwe”
Treuer Freund aus dem Tierheim
“Eigentlich wollten meine Frau und ich uns keinen neuen Hund mehr anschaffen”, erzählt Uwe Jensen. Vor einem Jahr starb nämlich ihr “Straßenköder-Mischling” Paul. “Wir haben ihn so vermisst, dass wir uns zunächst für kein weiteres Tier entscheiden konnten.” Doch Heidi, die Ehefrau, fühlte sich im großen Haus in Berlin-Köpenick oft einsam, wenn ihr Uwe mal wieder beruflich unterwegs war. Daher fuhren die beiden Tierfreunde ins brandenburgische Dörfchen Verlorenwasser und suchten im Tierheim nach einem treuen Freund. Schon am ersten Zwinger stoppte Heidi und meinte: “Das ist er.” Auch Uwe geriet ins Schwärmen: “Rex war sofort sehr anhänglich. Und diese verblüffende Ähnlichkeit mit unserem verstorbenen Paul!”. Zunächst holten sie Rex für ein paar längere Spaziergänge aus dem Tierheim. “Schließlich muss man sich ja auch erst einmal gegenseitig beschnuppern”, scherzt der beliebte Entertainer. Natürlich informierten sie sich auch darüber, wieso der dreijährige Rex überhaupt im Tierheim landete. Ein alter Mann gab ihn ab, weil er ins Pflegeheim musste und Tiere dort nicht erlaubt sind. Inzwischen fühlt sich Rex pudelwohl bei seinen neuen “Eltern” und ist bereits der Herr im Hause, wo auch fünf Katzen und ein Papagei wohnen. Und Uwe spielt schon mit dem Gedanken, sich einen zweiten Hund anzuschaffen: “Am 8. Juli drehe ich mit Uta Bresan für ihre MDR-Show “Auf ein Lied” im Bernburger Tierheim. Vielleich treffe ich dort noch einen lieben Hund, der ein schönes Zuhause sucht. Genügend Platz hätten wir ja.” Und seine Heidi wäre dann noch ein bisschen mehr beschäftigt.
Frau Aktuell vom 11. Juni 2003
Uwe Jensen engagiert sich auch sonst für mehrere Tierprojekte. So findet jedes Jahr eine Benefizveranstaltung im Tierheim Verlorenwasser statt.
Bericht vom Sommerfest 2009
Gnaden- statt Schlachthof
Esel vorm Tod gerettet/ Tierheim Verlorenwasser feierte Sommerfest
Yvette von Gierke
Verbig. Mit einer Million Zuschauern wäre die Berliner Fanmeile nun abgeriegelt, erzählt der Sänger Uwe Jensen. “Vielleicht kommt die zweite noch zu uns”, hoffte Tierheimchefin Helga Dietrich am Sonntag umsonst. Gegen das Fußball-WM-Fieber schien in der Finalrunde kein Kraut gewachsen. Halb so viele Gäste wie im Vorjahr kamen zum Sommerfest nach Verlorenwasser.
“Dafür werden wir 2007 so richtig aufdrehen”, versprach Showstar Uwe Jensen und legte mit ungebremsten Elan los. Im Gefolge hatte er Schlagerinterpreten und Tänzerinnen, die das Publikum an der Waldbühne verzauberten. Entgegen Jensens Rat, in der Hitze weniger wild zu schunkeln “sonst kleben sie aneinander fest”, ließen sich die Fans kaum aufhalten. Zu seiner Freude funktionierten manche ihren Regenschirm zur Markise um. Dass der prominente Tierheimpate durchaus Sinn für Fußball und Humor hat, bewies er mit der Bemerkung: “Sogar unsere FDJ-Sekretärin und Kanzlerin ist mit der WM richtig aufgeblüht.” Während das Show-Programm inzwischen Tradition geworden ist, fehlte diesmal der Gottesdienst. Pfarrer Buchholz sei im Ruhestand, erklärte Helga Dietrich. Von den vier anderen Pfarrern, die sie angeschrieben hatte, gab es Absagen. Dabei haben Tiere gerade in der Ferienzeit jeden Zuspruch nötig. Allein am Wochenende wurden drei streunende Hunde und eine Katze aufgenommen. Für Bingo, ein Schäferhund-Colli-Mischling, war es nur ein kurzer Aufenthalt. als Melitta Decker mit ihrer Familie an dem Zwinger entlang spazierte, blieb sie plötzlich verwundert stehen. “Dieser Hund sieht doch aus wie Bingo”, rief die Wiesenburgerin und prompt reagierte der Vierbeiner auf seinen Namen. Melitta Decker informierte sofort ihren Bekannten Karsten Röhr. Dadurch kam der Wiesenburger zum ersten Mal nach Verlorenwasser. “Wirklich eine tolle Einrichtung”, staunte Röhr und am anderen Ende der Leine wedelte Bingo erfreut mit der Rute. Jemand hatte den Torweg offen gelassen und der Partner mit der kalten Schnauze ging solo Gassi. Karsten Röhr überlegte: “Ich suche noch eine Hündin für ihn.” Die Lösung tapste in Welpenform heran. Selten erfahren Veteranen soviel Glück und Zuneigung. Viele Gäste informierten sich nach dem imposanten Doggenrüden und dem jagdtauglichen Deutsch Drahthaar. Beide sind aber nur Pensionsgäste auf Zeit. Doch Moritz ist immer noch zu haben. Wie etliche Mischlinge saß der Stafford schon vor einem Jahr in seinem Quartier.
Endlich angekommen ist dafür eine Eselstute samt Nachwuchs. Statt auf dem Schlachthof und in der Wurst sind die Huftiere auf dem Gnadenhof in Verlorenwasser gelandet. Helga Dietrich weihte die Anlage ein und versicherte: “Hier sehen Sie, dass Ihr Geld nicht verbraten wird.” Mussten sich die Esel beim Vorbesitzer 100 Quadratmeter mit zehn Artgenossen teilen, können sie sich nun mit Ziegen und Schafen auf 2000 Quadratmetern tummeln. Ein Herz für Senioren bewies auch eine junge Frau aus Jüterborg, die für Lord monatlich Geld überweisen möchte. Der 14jährige Mischling habe kaum Aussicht auf Vermittlung, bedauerte Geschäftsführer Roger Dieckmann.
Zum “Zeitung lesen”, wie Dieckmann das Schnuppern und Markieren nennt, werden alle Hunde zweimal am Tag ausgeführt. Für die Samtpfoten wurde das Außenareal verdoppelt. Inzwischen beteiligen sich Kinder und Jugendliche am Tierschutz. Eine Gruppe hilft den Pflegern sonnabends. Im Gegenzug erfreuen zwei tierische Sozialarbeiter Altersheimbewohner.
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Aktuelles Album: “Unschlagbar”

Aktuelle Single: “Ein Freund, der zu dir hält”

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